Hilden im Wandel

(Die Transition Initiative in Hilden)

Grafik: Jährliche Erdöl-Förderrate, weltweit

Auf der X-Achse ist die Zeit angegeben, vom Jahr 1859, als zum ersten mal Erdöl gefördert wurde, bis etwa 2030. Auf der Y-Achse ist die jährliche Erdöl-Förderrate in Millionen Tonnen Rohöl angegeben, von 0 bis 4000 Millionen Tonnen.

Die Grafik zeigt eine einzelne Kurve, die 1859 bei 0 beginnt und bis etwa 1900 kaum nennenswert ansteigt. Danach erfolgt ein leichter Anstieg bis 1940, gefolgt von einem starken Wachstum bis 1970. Durch die beiden Ölkriesen in den 70er-Jahren bedingt, sank die Förderrate zwischen 1970 und 1985 zweimal wieder auf das Nivaeu am Anfang der 70er-Jahre (ca. 2800 Millionen Tonnen). Bis 2005 folgt ein weiterer Anstieg auf knapp 4000 Millionen Tonnen. Seither steigt die Förderrate nur noch sehr langsam an, wobei 2008 ein kleiner Einbruch zu sehen ist, der vermutlich auf die Finanzkrise zurückzuführen ist.

Die Rohdaten für die Grafik wurden der deutschsprachigen Wikipedia entnommen, die sich auf Angaben von BP und dem International Institute of Social History bezieht. Dabei ist allerdings zu beachten, dass diesen Daten ein etwas merkwürdiger Rohöl-Begriff zur Grunde gelegt wird. Insbesondere fließen hierbei auch Produkte ein, die auf dem Weltmarkt nicht als Rohöl verkauft werden können, beispielsweise Öl mit zu geringer Oktanzahl und Öl aus nachwachsenden Rohstoffen.

Leider sind bereinigte Zahlen schwer erhältlich. Kurt Cobb, ein amerikanischer Journalist und Blogger hat in einem Blogbeitrag (engl.) versucht, eine korrigierte Kurve zu berechnen und kommt zu dem Schluss, das Peak Oil selbst unter Beachtung von unkonventionellem Öl bereits 2005 eingetreten ist.

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