Hilden im Wandel

(Die Transition Initiative in Hilden)

Flyer

Im Sommer 2013 haben wir einen Flyer erstellt, den wir bei allen möglichen Gelegenheiten weitergeben. Im April 2014 haben wir diesen gründlich überarbeitet.

Der Flyer existiert als PDF-Version zum Ausdrucken. Den Text des Flyers finden Sie auch hier nochmal:

Wir sind Menschen, denen klar ist,

Das Gute ist:

Wir sind nicht alleine! Überall in Deutschland, aber auch weltweit, schließen sich Menschen in Transition-Town-Initiativen zusammen (Transition = Wandel), in Witzenhausen, Berlin, Freiburg, Düsseldorf und seit April 2013 auch in Hilden.

Was tun wir?

Wir fördern mit Veranstaltungen, Filmen und kreativen Aktionen das Bewusstsein für den Wandel. Wir suchen nach Mitstreitern, indem wir bereits vorhandene Gruppen und Organisationen vernetzen. Und wir starten Projekte, zum Beispiel für eine regionale Nahrungs- und Energieversorgung und für regionale, kreative Wirtschaftskreisläufe.

Noch sind wir in den Anfängen, haben aber bereits jetzt schon einige Erfolge aufzuweisen, beispielsweise:

Unser Ziel ist es,

gemeinsam mit den Bürgern von Hilden, den Organisationen, den Behörden und der Wirtschaft eine überlebensfähige, menschen- und umweltfreundliche Stadt zu schaffen.

Hintergründe: Erdöl

Erdöl ist ein wunderbarer Stoff: Nicht nur, dass er enorme Energiemengen auf engstem Raum bereit hält, die wir für den Antrieb unserer Autos und vieler anderer Maschinen nutzen, auch kann man daraus unzählige Dinge herstellen, viele verschiedene Plastiksorten, Farben, Kunstdünger und Pestizide, Salben und Pillen, Desinfektionsmittel, CDs und DVDs und vieles mehr. Leider ist Erdöl aber auch ein Rohstoff, der nur in endlichen Mengen auf unserem Planeten vorhanden ist.

Bislang haben wir etwa die Hälfte davon aufgebraucht. Der Rest wird sich aus geologischen Gründen immer schwieriger fördern lassen, weshalb inzwischen kaum noch jemand anzweifelt, dass wir demnächst mit weniger Erdöl auskommen müssen.

Welche Konsequenzen das haben wird, vor allem wenn die Nachfrage so weiterwächst wie bisher, kann man derzeit nur erahnen: Der Erdölpreis hat sich in den letzten zehn Jahren etwa vervierfacht, ein weiterer starker Preisanstieg dürfte uns bevorstehen. Das dies auch zu Verteilungskonflikten führen kann, zeigt uns die Krise rund um Ukraine und Russland.

Ein schwieriger Bereich dürfte der Nahrungsanbau werden. Die sogenannte konventionelle Landwirtschaft baut, durch die Verwendung von Kunstdünger, Pestiziden und Benzin für die Maschinen, sehr stark auf dem Vorhandensein von Erdöl (und Erdgas) auf. Gleichzeitig zerstört sie damit die Böden, die mehrere Jahrzente brauchen werden, um sich von dieser Landwirtschaft zu erholen.

Für uns ist es deswegen wichtig, unsere Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren. Beispielsweise indem wir uns von Gemüse ernähren, welches ohne Kunstdünger angebaut wurde, oder versuchen, Transporte zu vermeiden, indem wir regionale Wirtschaft fördern.

Hintergründe: Klimawandel

Unzertrennlich mit der Erdölproblematik verbunden ist der Klimawandel, denn dieser wurde vor allem durch die Verbrennung von Öl (und anderen fossilen Energieträgern) verursacht.

Wenn wir Lösungen für die oben beschriebene Erdöl-Problematik finden wollen, müssen wir deswegen den Klimawandel immer im Hinterkopf behalten. Lösungen, die versuchen, das fehlende Erdöl irgendwie zu ersetzen, sei es durch andere fossile Energieträger wie Erdgas oder Kohle, sei es durch Fracking, die Ausbeutung von Teersanden und ähnlichem, sind deswegen von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Statt weiter in diesen alten Denkschienen zu verharren, gehen wir vorwärts und begleiten den Wandel, hin zu einem Leben ohne Erdöl.

Der Wandel in Hilden

Man mag sich angesichts der Probleme ohnmächtig fühlen, und ein Mensch alleine wird sicherlich nicht viel ausrichten können. Aber gemeinsam können wir in Hilden etwas bewegen, etwas verändern: Wir können damit beginnen, unsere Nahrungsmittel selbst anzubauen, wie wir das mit unserem Bürgerbeet bereits begonnen haben. Wir können uns Strategien überlegen, wie wir unsere Energie selber gewinnen oder noch besser, wie wir unser Leben so verändern können, dass wir deutlich weniger benötigen.

Und was für einzelne Menschen gilt, gilt auch für einzelne Städte: Wenn sich nur in Hilden etwas ändert, so wird das keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Welt haben. Es sind aber bereits mehrere tausend Städte weltweit, die den Wandel vollziehen, und gemeinsam können wir erreichen, dass auch unsere Enkel noch auf diesem Planeten leben können!

Und deswegen laden wir Sie ein, bei uns mitzumachen: Jeden zweiten Montag im Monat gibt es um 19:00 Uhr im Robert-Gies-Haus der AWO Hilden (Clarenbachweg 7) eine Einführung für Neue, mit der Gelegenheit, anschließend bei unserem monatlichen Treffen dabei zu sein. Wir freuen uns auf Sie!

Vier einfache Fragen und eine Aufforderung

Warum?

Was?

Wie?

Wo?

Aktiv werden!

Termine

Legende:
I in Hilden, von uns (mit-)organisiert
H in Hilden, von anderen organisiert
E extern, also außerhalb Hildens

Befreundete Initiativen

Inhaltsverzeichnis