Hilden im Wandel

(Die Transition Initiative in Hilden)

Essbare Stadt

Lange Transportwege verbrauchen viele Kraftstoffe, mit denen wiederum unser Klima angeheizt wird. Darum finden wir es sinnvoll, unsere Nahrung möglichst Nahe anzubauen, warum nicht auf städtischen Grünflächen? Außerdem möchten wir, dass sich auch andere Lebewesen in unserer Stadt wohlfühlen, allen voran die vielen nützlichen Insekten. Auch hier bieten sich städtische Grünflächen an.

Die Bürgerbeete

Von unseren Projekten sind die Bürgerbeete wohl am bekanntesten: Sie wurden bereits mehrfach in der Zeitung erwähnt, haben Eingang in einen Antrag der Piratenpartei an die Stadtverwaltung gefunden und sind natürlich auch einfach so präsent.

Begonnen hat alles mit einem zugewucherten ehemaligen Sandkasten zwischen Feldstraße und Poststraße. Ein halbes Jahr darauf kamen zwei Betonkübel dazu, die nur etwa 50 Meter vom Sandkasten entfernt stehen, sowie eine Baumscheibe in einem Wendehammer der Mozartstraße. Im Spätsommer 2014 gesellte sich noch eine zweite Baumscheibe dazu, diesmal beim Spielplatz in der Marie-Colinet-Straße. Aus letztern beiden wurden dann im Herbst 2015 Insekten-Oasen, da sie sich wegen Bodenbeschaffenheit und Hundehinterlassenschaften zum Anbau von Nahrung nicht eigneten.

Johannisbeeren

Ein Park, der von Beerensträuchern eingesäumt werden. Wäre das nicht was Schönes? Man könnte dort zum Beispiel bei einem Picknick den Nachtisch einfach abpflücken. Einen ersten Schritt in diese Richtung sind wir im Frühjahr 2015 in dem kleinen Park zwischen Feldstraße und Poststraße gegangen. Dort durften wir drei Johannisbeerbüsche pflanzen. Durch ein Versehen der Stadt sind es am Ende sogar vier Büsche geworden.

Da Johannisbeeren einige Zeit brauchen, bis sie Früchte tragen, konnte man 2015 noch nichts ernten. Für 2016 ist das ebenfalls noch unklar, es könnte aber sein, dass wir Glück haben und einige wenige Beeren zum Ernten bereit vorhanden sein werden. Ab 2017 ist dann mit größeren Mengen an Beeren zu rechnen.

Insekten-Oasen

Nicht nur die Menschen wollen etwas zum Essen haben. Auch die vielen anderen Lebewesen unserer Stadt, die uns oftmals helfen, ohne das wir das überhaupt wahrnehmen, beispielsweise bei der Befruchtung von Obstbäumen und diversen Gemüsen, bei der Schädlingsbekämpfung, aber auch bei der Bodenpflege.

Zu diesen Nützlingen gehören insbesondere zahlreiche Insekten, denen Städte wie Wüsten vorkommen müssen, da sie hier nicht genügend Nahrung finden. Für diese haben im Herbst 2015 wir zwei kleine Insekten-Oasen eingerichtet, auf denen ein breites Angebot an Wildblumen wächst: Eine in der Marie-Colinet-Straße und eine in der Mozartstraße.

Vier einfache Fragen und eine Aufforderung

Warum?

Was?

Wie?

Wo?

Aktiv werden!

Termine

Legende:
I in Hilden, von uns (mit-)organisiert
H in Hilden, von anderen organisiert
E extern, also außerhalb Hildens

Befreundete Initiativen

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