Hilden im Wandel

(Die Transition Initiative in Hilden)

Was ist Transition?

Transition ist ein stille Revolution, die sich um die Welt verbreitet. Leute, so wie wir, sehen Krisen als die Chance, etwas anders zu machen, besonders. Der Mann, der heute morgen neben Ihnen im Zug saß, startet morgen vielleicht einen Gemeinschaftsbrauerei. Und die Frau gegenüber könnte die Leiterin eines gemeinschaftlichen Energieunternehmens sein. Und der Zugführer könnte Anteile eines lokalen Bauernhofs besitzen. Es ist überall.

Es ist eine Idee für unsere Zukunft, eine optimistische, praktische Idee. Und es ist eine Bewegung, der Sie beitreten können. In Ihrer Umgebung gibt es weitere optimistischen und praktischen Leute. Und es ist etwas, wo Sie etwas Konkretes tun können.

Transition bedeutet auf deutsch: Wandel. Im Wandel manifestiert sich die Idee, dass lokales Handeln die ganze Welt verändern kann. Es ist der Versuch, eine unterstützende, ernährende und gesunde Umgebung zu schaffen, in der die praktische Lösungen gedeihen können, die die Welt braucht. Vielleicht haben Sie davon als Transition Towns (Städte im Wandel) gehört, oder Sie sind da, wo Sie leben, einer Transitiongruppe begegnet. Es ist ein Experiment, dass von Leuten gestartet wurde, die die gleiche Leidenschaft haben, ein Experiment, dass sich stark ausgeweitet hat und das an den unerwartetsten Plätzen auftaucht, in über tausend Gemeinschaften in 40 Ländern weltweit. Städte im Wandel, Stadtviertel im Wandel, Projekte, Unternehmen, Universitäten, Schulen und so fort.

Das Ziel von Transition ist es, Ihnen zu helfen, ein Katalysator für einen historischen Schubs in Ihrer eigenen Gemeinschaft zu sein. Ein Schubs, der dabei hilft, dass der Ort an dem Sie leben, vermutlich Hilden, resilienter und gesünder wird und die lokale Existenzgrundlage floriert, während Sie gleichzeitig Ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren.

Sie können sich Transition als das Zwischenteil vorstellen, zwischen den Dingen, die Sie erreichen können und dem, was die Regierung machen kann. Es ist etwas, das nur von unten nach oben passieren kann, gesteuert durch ganz normale Leute. Es ist das fehlende Stück im Puzzle.

Wie kann das konkret aussehen?

Nahrungsmittel anbauen:Hilden im Wandel bei Arbeiten am Bürgerbeet Die meisten Transition Initiativen beginnen damit, Nahrungsmittel anzubauen. Sei es in einem Schrebergarten, auf einem öffentlichen Grundstück oder als neues Unternehmen, das sich mit Nahrung beschäftigt. Hier in Hilden haben wir auch diesen Weg eingeschlagen: Es gibt bereits mehrere Bürgerbeete, zusammen mit der Transition Initiative aus Düsseldorf haben wir eine Solawi gegründert und im Bioladen Guten Morgen gibt es eine Saatgutbox zum Austausch von regionalem Saatgut.

Gegenstände reparieren: In vielen Städten gibt es bereits Repair-Cafes, wo man mit defekten Objekten hingehen kann um gemeinsam zu versuchen, diese zu reparieren. Seit September 2015 existiert der von uns mitinitierte Reparatur-Treff Hilden. Weiterhin gibt es auch in unserem Umfeld Repair-Cafes, und zwar in Düsseldorf und in Erkrath. Gerüchten zu Folge soll demnächst auch eins in Langenfeld entstehen.

Straßenprojekte: Bei den Straßenprojekten, gehen Teilnehmer der Transitionbewegung in Straßen herum und zeigen den Anwohnern auf, wie der Wandel sich vollziehen kann. Dabei werden die Kosten und die benötigte Energie für die einzelnen Haushalte reduziert und gleichzeitig ein Gemeinschaftsgefühl aufgebaut.

Beziehungen in der Gemeinschaft aufbauen: Transition-Gruppen achten darauf, wie die Teilnehmer zusammenarbeiten, wie sie sich gegenseitig unterstützen können und wie sie einen Burn-Out vermeiden können, der bei freiwilligen Arbeiten oft eintreten kann.

Gemeinschaftliche Energiewerke: Erneuerbare Energien haben ein großes Potential für Gemeinschaften um saubereren Strom für die Haushalte, Schulen und Unternehmen zu erzeugen — gleichzeitig sorgen sie für ein Einkommen und für einen stabileren Platz für Investitionen.

Eine neue lokale Wirtschaft aufbauen: Die obigen Punkte machen den wirklichen Unterschied aus. Nach und nach erzeugen Transition-Gruppen neue Arbeitsplätze, Auskommen und dynamische, praktische Unternehmen die dafür sorgen, dass das Geld in der Region bleibt und diese resilient ist. Diese Gruppen messen ihre lokale Wirtschaft an den Sozialleistungen. Transition hat hierfür die sogenannten REconomy-Projekte entworfen, die Werkzeuge und Unterstützung bieten, damit der Wandel gelingt.

Vier einfache Fragen und eine Aufforderung

Warum?

Was?

Wie?

Wo?

Aktiv werden!

Termine

Legende:
I in Hilden, von uns (mit-)organisiert
H in Hilden, von anderen organisiert
E extern, also außerhalb Hildens

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