Hilden im Wandel

(Die Transition Initiative in Hilden)

Öffentliche Bücherschränke

Hildener BücherschrankÖffentlicher Bücherschrank: Neben dem Rathaus, hinter dem Dr.-Ellen-Wiederholt-Platz steht ein öffentlicher Bücherschrank. Wer Bücher hat, die er nicht mehr braucht, kann diese dort einfach einstellen. Genauso kann man jedes Buch, das im Bücherschrank steht, entnehmen. Und das ganze völlig frei, ohne irgendwelche Gebühren, Vorschriften und dergleichen, wie man dem Schild am Bücherschrank entnehmen kann:

Schild am Bücherschrank

Schild am BücherschrankInzwischen wurde am Warringtonplatz neben dem Spielplatz ein Kinder-Bücherschrank aufgestellt. Die Idee bei diesem Bücherschrank ist die gleiche, nur dass diesmal nur Kinderbücher getauscht werden sollen. Gerüchten zu Folge soll es inzwischen im Osten noch einen weiteren öffentlichen Bücherschrank geben, den wir aber bislang noch nicht selber gesehen haben. Außerdem soll noch eine Give-Box hinzukommen, wo neben Büchern auch andere Dinge verschenkt werden können.

Was bringt das?

Nun, um Bücher herzustellen benötigt man Erdöl, beispielsweise um die Energie für den Betrieb der Maschinen zu liefern und um die Bücher zuzustellen. Bei etlichen Büchern dürfte sogar direkt Erdöl verwendet worden sein, beispielsweise für die Farben auf dem Umschlag. Wenn wir Bücher wiederverwenden, müssen weniger hergestellt werden und wir sparen Erdöl und heizen das Klima weniger auf. Zudem hat der Bücherschrank die nette Eigenschaft, dass er uns Bürger Hildens wieder etwas zusammenbringt: Nicht selten passiert es, dass man mit jemandem ins Gespräch kommt, der sich gerade die Bücher im Schrank anschaut.

Ähnliche Ideen

Ein ganz ähnliches Konzept weist die Idee der Give-Box auf: Statt Büchern kann man hier beliebige Gegenstände einstellen, verpflichtet sich mit dem Einstellen aber, diese wieder abzuholen, wenn sie nicht innerhalb von 14 Tagen jemand anderes haben wollte. Solche Give-Boxen gibt es bereits in etlichen Stadtteilen Düsseldorfs, sowie in Erkrath.

Noch weiter geht die Idee des Umsonstladens: Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine Give-Box in größerem Ausmaß, eben als Geschäft. Freiwillige kümmern sich dort um die Dinge. Vor kurzem ist so ein Umsonstladen in Düsseldorf an den Start gegangen.

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