Hilden im Wandel

(Die Transition Initiative in Hilden)

Was wir schon erreicht haben

Hier haben wir all die Veränderungen in Hilden zusammengefasst, an denen wir als Gruppe in irgendeiner Form beteiligt waren. Auf der Seite Wandel durch Andere haben wir dann noch Dinge gesammelt, die ohne unser Zutun geschehen sind.

Bürgerbeete

Derzeit, im Februar 2015, gibt es vier Bürgerbeete auf denen wir Nahrungsmittel anbauen: Einmal in einem ehemaligen Sandkasten zwischen Feldstraße und Poststraße seit Sommer 2013. Dann in unmittelbarer Nähe zwei Betonkübel seit Frühjahr 2014, seit Anfang Juni 2014 das dritte Bürgerbeet in der Mozartstraße und seit August 2014 das vierte in der Marie-Colinet-Straße.

Bürgerbeet an der Feldstraße

Im Bereich des Nahrungsanbaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Erdöl- und Energieverbrauch zu reduzieren. Man denke hierbei an die Transportwege, aber auch an die — vorwiegend aus Erdöl und Ergas hergestellten — Kunstdünger und Pestizide, die dafür benutzt werden. Bei den Bürgerbeeten sind die Transportwege nahezu Null und wir verwenden bei den Bürgerbeeten auch keine Kunstdünger und keine Pestizide.

Weiterhin sind die Bürgerbeete eine gute Möglichkeit, auf die Veränderungen aufmerksam zu machen und mit Leuten ins Gespräch zu kommen.

Saatgutbox im Guten Morgen

Im Bioladen Guten Morgen steht eine von uns aus einer alten Schublade gebaute Saatgutbox. Dort kann sich jeder, der Saatgut braucht, bedienen. Wer selber Saatgut von seinen Pflanzen zieht, darf das dort auch gerne zur Verfügung stellen.

Die Saatgutbox

Ähnlich wie die öffentlichen Bücherschränke besteht bei der Saatgutbox die Möglichkeit zum unpersönlichen Tausch von Dingen, in dem Fall regionales Saatgut. Da das Saatgut einen gewissen Schutz vor Witterungseinflüssen benötigt, kann eine solche Saatgutbox nicht einfach im Freien aufgestellt werden.

Regionales Saatgut spielt eine wichtige Rolle im Wandel, denn die Alternative ist das Saatgut, dass einige wenige große Firmen weltweit herstellen. Diese bieten aber nur eine geringe Sortenauswahl an und zudem ist das Saatgut nicht an die Verhältnisse der Region angepasst. Mit anderen Worten, es ist nicht resilient. Hinzu kommt die Problematik um F1-Hybride und Gentechnik.

Solidarische Landwirtschaft

Unsere Solawi ist ein Gemeinschaftsprojekt, dem wir uns angeschlossen haben, um es zu unterstützen. Im Jahr 2014 wurden durch die Solawi 30 Familien (auch Eine-Personen-Familien) mit Obst, Gemüse und Kräutern aus regionalem Anbau versorgt. Für 2015 ist geplant, das Kontingent um weitere 20 Familien aufzustocken.

Solidarische Landwirtschaften sind ein Beispiel dafür, wie man sich regional ernähren kann. Zudem hat man einen Einfluss darauf, wie das Gemüse, das man isst, entsteht.

Vier einfache Fragen und eine Aufforderung

Warum?

Was?

Wie?

Wo?

Aktiv werden!

Termine

Legende:
I in Hilden, von uns (mit-)organisiert
H in Hilden, von anderen organisiert
E extern, also außerhalb Hildens

Befreundete Initiativen

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