Hilden im Wandel

(Die Transition Initiative in Hilden)

Wirtschaftswachstum

Wirtschaftswachstum bezeichnet den kontinuierlichen Anstieg des Brutoinlandsprodukts. Gängige Lehrmeinung in den Wirtschaftswissenschaft ist es, dass Wirtschaftswachstum etwas Gutes sei. Inzwischen mehren sich aber die Stimmen, die das nicht so sehen.

Die Idee, dass Wirtschaftswachstum etwas Gutes sei, leitet sich direkt aus der Idee her, das Zinseszins etwas Gutes sei. Die nachfolgende Grafik zeigt den Effekt des Zinseszins nach 25 Jahren: Aus 100 Euro Startkapital wurden bei einer Verzinsung von 5% rund 338 Euro. Das sieht ganz passabel aus, schließlich hat der Besitzer dieser 100 Euro 25 Jahre lang sein Geld verliehen. Derartige Grafiken findet man in nahezu jedem Buch zum Wirtschaftsstudium.

Was die Grafik aber verschweigt ist die Fortsetzung: Setzt man das Bild um weitere 50 Jahre fort, so erhält man das Bild, das rechts angezeigt wird: Nach 75 Jahren wurden aus 100 Euro fast 4.000 Euro.

Wo kommen diese 4.000 Euro her? Nun, irgendwer muss sie bezahlt haben, und das sind die armen Leute. Das Geld wandert durch den Zinseszins von Arm nach Reich. Eine Zeitlang geht das gut, aber irgendwann wird die soziale Schere zu groß und eine Korrektur ist gefragt.

Nun muss man sich klar machen, dass inzwischen seit dem Ende des 2. Weltkriegs etwa 70 Jahre vergangen sind. Seither gab es keine solche Korrektur mehr...

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