Hilden im Wandel

(Die Transition Initiative in Hilden)

Hybrid-Saatgut

Hybrid-Saatgut wird durch Kreuzung zweier sogenannter Inzuchtlinien hergestellt. Meist ist derartiges Saatgut ertragreicher. Allerdings weisen die Nachkommen solcher Pflanzen diese Eigenschaften nicht mehr auf, wodurch Bauern, die Hybrid-Saatgut anbauen, mehr oder weniger dazu gezwungen sind, jedes Jahr das Saatgut neu zu kaufen.

Typischerweise gibt es Hybrid-Saatgut nur für einige wenige Sorten. Durch die breite Verwendung dieses Saatguts werden andere Sorten, beispielsweise regionale Sorten, verdrängt und die Abhängigkeit unsere Gesellschaft von einigen wenigen großen Konzernen, die Hybrid-Saatgut herstellen, wird größer. Sollten diese Konzerne, warum auch immer, wegfallen, so dürfte ein erheblicher Saatgutmangel die Folge sein.

Aus Sicht der Transition-Initiativen ist es deswegen sinnvoll, auf Hybrid-Saatgut, soweit möglich, zu verzichten und stattdessen samenfeste Sorten anzubauen und Saatgut daraus selbst zu gewinnen. Im gewerblichen Bereich wird dies derzeit allerdings durch ungeeignete Gesetze massiv behindert.

Vier einfache Fragen und eine Aufforderung

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Termine

Legende:
I in Hilden, von uns (mit-)organisiert
H in Hilden, von anderen organisiert
E extern, also außerhalb Hildens

Befreundete Initiativen

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